Am 07. März wurde der Weltgebetstag der Frauen zum zweiten Mal in der Neuapostolischen Gemeinde Spreewald gefeiert. Frauen aus der Evangelischen, der Katholischen und der Neuapostolischen Gemeinde hatten ihn mit viel Engagement vorbereitet. Und auch die Techniker der Gemeinde waren vor Ort, so dass dieser Gottesdienst per IPTV übertragen werden konnte. Etwa 80 Personen waren der Einladung in die Kirche gefolgt.
In diesem Jahr hatten Christinnen von den Cook-Inseln die Liturgie des Gottesdienstes erarbeitet. Es wurde auch wieder viel gesungen, begleitet von Kantor J. Leonardy auf dem Klavier und einer Querflöte. Der Weltgebetstag stand unter dem Motto „Wunderbar geschaffen“ und feierte Gottes Schöpfung im Allgemeinen und jeden Menschen als Geschöpf Gottes. Entsprechend war auch unser Kirchenraum festlich geschmückt.
Zuerst wurden die Cook-Inseln vorgestellt. Dieser Archipel zwischen Hawaii und Neuseeland verdankt seinen Namen dem englischen Seefahrer James Cook. Besiedeöt wurden die Inseln vermutlich im 9. Jahrhundert von den Maori, die aus Polynesien kamen. Etwa 15.000 Menschen leben dort, knapp 80 % gehören zu den Maori. Vor etwa 200 Jahren kam dann der erste Missionar aus England auf die Inseln und brachte den Maori das Christentum. Heute bekennen sich etwa 85 % der Cook-Maori zum Christentum.
Der eigentliche Gottesdienst wurde nach der Liturgie des Weltgebetstages gefeiert und rankte sich um den 139. Psalm. Dieser Psalm ist ein großartiger Lobpreis der Schöpferkraft Gottes und drückt das tiefe Vertrauen des Schreibers in Gottes Führung und Bewahrung aus. Die Berichte von drei Frauen aus dem Maori-Volk über ihr Leben, ihre Wünsche und ihr tiefes Gottvertrauen wurden vorgetragen. Es war auch wieder ein besonderer Moment, als diese bunt gemischte Gemeinde aus verschiedenen Konfessionen gemeinsam das Vaterunser betete!
Parallel gab es auch einen Kindergottesdienst unter Leitung der Katechetin der evangelischen Gemeinde.
Nach dem Gottesdienst wurden die mitgebrachten Speisen, zubereitet nach Rezepten der Cook-Inseln, bei herzlichen Gesprächen verzehrt, bevor der Kantor zum gemeinsamen Schlusslied einlud.
